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Dienstag, 16. August 2011

Kiehl’s Simply Marvelous Legs Shave Cream



Angenehmes Rasiererlebnis
Das Rasieren kann manchmal echt zu einem Horror-Erlebnis werden. In meiner Anfangsphase habe ich mir öfters unabsichtlich mit der Rasierklinge kleine Narben in meine Beine geschnitten. Das war damals nicht schön anzuschauen. Um solchen Unschönheiten aus dem Weg zu gehen, schafft man sich am besten eine Rasiercreme an. „Kiehl’s Simply Marvelous Legs Shave Cream“ wirkt nicht nur pflegend, sondern auch das Rasieren soll besonders angenehm sein, vor allem für empfindliche Haut. Hierfür basiert die Creme aus einer Formel in einzigartiger Kombination aus Allantoin, Kamille und Sesamöl, einem Wirkstoff-Trio, das die Haut optimal mit Feuchtigkeit versorgt, beruhigt und seidig-glatt pflegt.
150ml der weißen Rasiercreme befinden sich in einer hohen, aber schmalen Tube. Das untere Ende wird mit einem rosanen Klappdeckel geschlossen. Für Kiehl’s ganz üblich wird die gesamte Tube auf beiden Seiten mit Schrift bedruckt. Diese ist genauso hellrosa und wird nur an wichtigen Stellen mit hellblauen Linien unterstrichen. So wirkt das Produkt anfangs wie eine Babypflegecreme. Vor dem Erstgebrauch muss man den rosanen Klappdeckel von der Tube abdrehen und eine Schutzfolie von der eigentlichen Tubenöffnung abziehen. Nachdem der Deckel wieder aufgedreht wurde, kann die Rasiercreme schon zu Anwendung kommen.
Zuerst müssen die Beine befeuchtet werden. Dann kann man die Creme auftragen, so dass nur eine dünne Schicht auf der zu rasierenden Flächen bleibt. Die Creme selbst hat eine eher festere Konsistenz und einen ziemlich süßen Duft. Komischerweise erinnert mich der Duft auch an den vom Kleber. Nach dem Verteilen der Creme kann also nun das übliche Rasieren beginnen. Die Rasierklinge gleitet dahin. Es ist ein ziemlich angenehmes Gefühl. Man muss die Klinge aber immer wieder bisschen abwaschen, da sich die ganze Creme dort ansammelt und so das gründliche Rasieren verhindern würde. Hat man alles erledigt, wäscht man den Bereich nochmals, damit die Reste der Creme auch verschwinden. Da muss man manchmal schon mit der Hand nachhelfen, dass die Cremebrocken von der Haut gehen. Eine weitere Pflegecreme kann man sich anschließend sparen. Man fühlt sich nach der Rasur so, als hätte man bereits eine feuchtigkeitshaltige Creme aufgetragen.
Fazit
Normalerweise hasse ich das Rasieren, aber hier hat es richtig Spaß gemacht. Die Anwendung geht problemlos einfach und die Rasierklinge hinterlässt keine bösen Spuren. So zarte Beine sind einfach ein Traum. Außerdem gefällt mir die Verpackung sehr gut. Es weist sehr offensichtlich darauf hin, dass dieses Produkt für Frauen gemacht wurde.

Donnerstag, 4. August 2011

Depilan for naughty girls



Steckt der „Teufel“ in dir?
Der Sommer steht schon längst an und man möchte Bikini Fit werden. Das heißt jetzt nicht wie immer Abnehmen. Auch die Körperhaare müssen verschwinden. Damit dies für längere Zeit in der Intimzone auch so bleibt, können die ganz Mutigen am besten zu Wachs greifen. „Depilan for naughty girls“ ist ein Heißwachs Enthaarungsset mit 8 sexy Schablonen für die Bikinizone. Die Haare werden somit nicht nur verschwinden, durch die Schablonen kann man seinen Intimbereich, je nach Schablonenform entsprechend gestalten.
Neben einem Holzspatel, zwei Reinigungstüchern und den 8 Schablonen befindet sich im Set 150ml Wachs. Dieser befindet sich in einer Mikrowellen-geeigneten durchsichtigen Dose (Durchmesser: 8cm), welche mit einem roten Drehdeckel geschlossen ist. Das Wachs selbst besteht aus einem richtigen Tussi-Rosa und hat einen sehr süßlichen Kaugummiduft. Der Duft geht aber auch schon ziemlich ins Künstliche. Außerdem noch ganz wichtig, wurde natürlich auch eine Bedienungsanleitung beigelegt. Bei solchen Produkten sollte man sich vorerst immer alles gut durchlesen, bevor man mit dem Vorgang startet. Außerdem wurde auch erwähnt, dass ältere Personen, Diabetiker und Personen mit Kreislaufproblemen (Krampfadern) dieses Produkt nicht benutzen sollten. Weiters gibt es noch einige Situationen, an denen man auch das Produkt eher nicht anwenden sollte. Das findet man aber alles schön gelistet im Beipackzettel.
Zuerst sollte das Produkt auf einer kleinen Stelle des zur Behandlung vorgesehenen Bereichs getestet werden. Falls nach 24 Stunden keine negative Reaktion auftritt, kann die komplette Behandlung durchgeführt werden. Dafür wird zuerst das Wachs erhitzt, entweder in der Mikrowelle oder am Herd. Ich habe mich für die Mikrowellenvariante entschieden. Dafür stellt man ganz einfach die geschlossene Dose in die Mikrowelle und hält sich bezüglich der Leistung und der Zeit strikt nach den Vorgaben. Außerdem soll das Wachs auch während dem Erhitzen beobachtet werden. Ist die Zeit um, sollte man mit dem Spatel etwas Wachs entnehmen und auf der Innenseite des Handgelenks testen, ob das Wachs nicht zu heiß geworden ist. Bei keiner Vorsicht können starke Verbrennungen das Ergebnis sein. Hat man die optimale Wachs-Temperatur, entnimmt man nun die gewünschte Schablone von der Verpackung ab und drückt diese auf die gewünschte fest auf die Haut. Damit die Schablone fest anliegt, muss die entsprechende Hautstelle fettfrei und trocken sein. Nun werden die Haare um der Schablone schrittweise mit dem Wachs entfernt. Dafür sollten die Haare vorher eine maximale Länge von ca. 5mm Länge aufweisen. Wenn nicht, einfach schnell auf die richtige Länge schneiden. Mit dem Spatel entnimmt man etwas Wachs und streift schnell eine dünne Wachsschicht mit einer Stärke von etwa 1-2mm in Haarwuchsrichtung auf. Das untere Ende der Wachsschicht soll am Rande etwas dicker sein, damit man sie dort anfassen und parallel zur Hautoberfläche, entgegen der Haarwuchsrichtung abziehen kann, während die andere Hand die Haut straff gezogen hat. Das Wachs sollte aber zwischen 5-10 Sekunden vorher auf der Haut abkühlen. Es muss nämlich abgezogen werden, solange es noch weich und biegsam ist. Wenn es zu lange auf der Haut bleibt (über 1 Minute), wird es spröde und lässt sich nicht mehr leicht entfernen. Dieser Vorgang wird dann so oft wiederholt, bis alles Haar im Bikinibereich entfernt ist.
Das verwendete Wachs darf anschließend kein weiteres Mal verwendet werden. Der Wachsbehälter sollte erst mit dem Deckel wieder verschlossen werden, wenn das Wachs abgekühlt ist. So klebt nichts an und der Deckel kann beim nächsten Mal wieder leicht geöffnet werden. Mögliche Wachsreste auf der Haut können anschließend mit den beigelegten Reinigungstüchern entfernt werden. Man braucht erst gar nicht versuchen mit Wasser das Wachs von der Haut zu entfernen. Sind die Reinigungstücher aufgebraucht, sollte man Babyöl verwenden. Außerdem sollte man nach der Behandlung mindestens 24 Stunden lang gewartet werden, bis der behandelte bereich mit Deo, Seife oder Parfum in Kontakt kommt.
Fazit
Leider bin ich dann, wenn es wirklich los geht nicht eine der Mutigen. Zwar habe ich es auf einer Stelle versucht, aber das hat katastrophal wehgetan. Für mich ist es definitiv nichts. Gott sei Dank kann man das Produkt auch für Achseln und Beine verwenden. Dort werde ich dann natürlich nicht die Schablonentechnik ausprobieren. ;) Aufgefallen ist mir außerdem, als ich das Wachs bei den Beinen ausprobiert habe, dass nicht wirklich alle Haar bei einem Mal Ziehen mitkommen.