Dienstag, 14. September 2010

MNY Color Gloss



Kussmund
Geschminkte Lippen stehen für Weiblichkeit und Lebenslust. Eines dieser beliebten Schminkutensilien ist der Lipgloss. Ein Wahnsinn, dass der erste Lipgloss bereits 1932 heraus gekommen ist. Er wurde ursprünglich nur dafür verwendet, dass die Lippen der Frauen in Filmen glänzender und feuchter erscheinen. Die Entwicklung des Lipglosses ging natürlich stetig weiter. Andere Substanzen und vor allem Pflegemittel wurden beigemengt. MNY hat eines der aktuellsten Lipglosses. Die Marke bringt Farben ins Leben, daher auch der Name „MNY Color Gloss“.
5ml Lipgloss werden in einem kleinen durchsichtigen Stab aufbewahrt. Die Farbe ist mit Glitzerpartikeln ausgestattet und hat einen sehr süßlichen Duft. Der weiße Drehdeckel wird mit dem MNY Logo ideal gestaltet. An der Innenseite steckt ein schräg-geschnittener Applikator, mit dem man die Textur bestmöglich auf die Lippen bringt.
Für den glossig-vollen Look wird der Applikator, ohne ihn abzustreichen, direkt auf die Lippen angesetzt. Nach dem einmaligen Auftragen, werden die Lippen aneinander gepresst, um die Textur gleichmäßig zu verteilen.
Fazit
Man muss bei diesem Lipgloss kein zweites Mal nachnehmen. Die Farbe ist schon beim ersten Auftragen sehr stark. Nach einer Zeit verschwindet die leichte Gelschicht, aber die Farbe bleibt sehr lange erhalten. Außerdem ist sie von der Größe her für jede Handtasche bestens geeignet.

Montag, 13. September 2010

Duschdas Milky Berry



Beerig gut
Fruchtig, süß und optisch einfach total nett. Dazu fällt einem nur „Duschdas Milky Berry“ ein. Leckere rote Beeren erfrischen einem den trüben Tag mit der perfekten Kombination des Beerenextraktes mit Milch. Mit diesem ansprechendem Duft wird wirklich jede miese Stimmung zur Seite geschoben. Neben dem vorzüglichen Aroma bietet dieses Duschgel natürlich auch eine sanfte Pflege, welche die Haut auf keinen Fall austrocknet, sondern glatt und geschmeidig zart hinterlässt.
Das weiße Duschgel hat seine Farbe von der Milch und wird in einer 250ml großen Tube aufbehalten, welche als Kopfstehtechnik ausgeführt wurde. Das bedeutet dass der beerig-rote Klappdeckel auf der Unterseite glatt ausgeführt wurde, damit die Tube gut stehen bleiben kann. Der restliche weiße Teil der Tube wird wellig ausgeführt und ähnelt einem Segel. Es liegt gut in der Hand, auch wenn man am Ende des Duschgels leider ziemlich fest drücken muss, um an die letzten Tropfen zu gelangen.
Unter der Dusche lässt sich das Duschgel optimal dosieren. Die Konsistenz ist weder zu dick- noch zu dünnflüssig und lässt sich daher auch sehr gut auf der feuchten Haut verteilen, wodurch es leicht aufschäumt. Ein Luffa Handschuh ist auch für jede Dusche zu empfehlen. Es deckt das Peeling ab und verteilt genauso gründlich das Gel an alle Stellen.
Fazit
Ich glaub man hat bereits gemerkt, dass ich von dem Duft total fasziniert bin. Die Kombination von Beerenextrakten mit Milch ist auch etwas sehr angenehmes. Ich setze mit Milch und vor allem mit der Farbe Weiß die Sauberkeit und das Reine in Verbindung. Außerdem wurde Milch früher nur bei der höheren Bevölkerung verwendet, daher fühlt man sich doch glatt wie in einer Luxusdusche. 10 Punkte für dieses Duschgel.

Freitag, 10. September 2010

Babor Sun Care System 30 SPF



Sonnenanbeter aufgepasst
Hat deine letzte Sonnencreme in den Sommerferien versagt und dir einen bösen Sonnenbrand hinterlassen? Dann warte nicht bis nächsten Sommer, sondern besorg dir das „Sun Care System 30 SPF“ von Babor, um für die nächsten Sonnenstrahlen gut gewappnet zu sein. Diese pflegende Sonnenlotion hat einen hohen Sonnenschutzfaktor und kann für das Gesicht und den Körper verwendet werden.
Die weiße Sonnencreme befindet sich in einer 200ml weißen Tube. Mit ihrem dottergelben Deckel lässt sich das Produkt standsicher auf ebene Flächen stellen. Die Konsistenz ist nicht zu flüssig und nicht zu fest. Der Geruch ist sehr angenehm gehalten und erinnert automatisch an Sonne, Sommer und Strand. Den Sonnenschutz erhält man in einer dazu passenden Kartonbox. Diese ist auch in den Farben weiß und dottergelb gehalten und enthält Informationen in den verschiedensten Sprachen.
Das Sonnenschutzmittel soll in ausreichender Menge vor dem Sonnen aufgetragen werden. Um den Lichtschutzfaktor aufrecht zu erhalten, soll das Eincremen mehrmals erfolgen. Vor allem beim Schwitzen, nach dem Schwimmen und Abtrocknen muss eine neue Schicht Sonnencreme in die Haut einziehen. Auch Kinderhaut wird durch diese Sonnencreme optimal geschützt.
Fazit
In sehr heißen Städten sollte man vor allem die Mittagssonne meiden. Die Creme sollte man auf keinen Fall in der Hitze liegen lassen. Die Creme wirkt sehr schnell ein und hinterlässt keine fettige Spur auf der Haut. So eine gute Sonnencreme ist mir wirklich noch nie unter die Hände gekommen.

Donnerstag, 9. September 2010

Schaebens Luxus Maske



Einmal wie die Schönen und Reichen
Champagner, Kaviar, Auster,…Solche traumhaften Wörter hört man doch nur im Paradies. Jetzt kann man aber alles auf einmal haben. Und zwar im Gesicht. Schaebens hat für ein exklusives Pflege-Erlebnis diese drei Inhaltsstoffe nicht nur zum Spaß in die „Schaebens Luxus Maske“ beigemengt. Durch diese Kombination wird die Mikrozirkulation aktiviert, der Teint wird verfeinert und die Haut bekommt reichlich viel Feuchtigkeit. Nach dieser Luxus Maske kann man daher einfach nur zu einer strahlend frischen Ausstrahlung gelangen.
Man erhält die Maske in einem Aluminiumbeutel, welches in 2 Teile getrennt wurde, wodurch man für zwei Anwendungen jeweils 5ml bekommt. Das Gel ist durchsichtig und mit goldenen Extrakten vermischt. Außerdem hat es einen Champagner-Duft.
Bei Bedarf kann man diese Maske mehrmals wöchentlich anwenden. Dafür verteilt man die Maske gleichmäßig auf der gereinigten Gesichtshaut und lässt dabei Augen-, Mund- und Lippenpartie aus. Nach 10-15 Minuten Einwirkzeit wäscht man das Gesicht mit Wasser, am besten mit kaltem, wieder ab. Die Haut fühlt sich erholt, glatt und zart an.
Fazit
Die Maske riecht viel zu stark nach Champagner und sollte auf keinen Fall nach einem Kater aufgetragen werden, weil einem dann nur noch schlecht wird. Sie ist auch viel zu flüssig, wodurch sie sehr schwer aufzutragen ist. Nach dem Abwaschen ist zumindest das Gesicht tatsächlich angenehm frisch und zart. Trotzdem bin ich ehrlich gesagt eindeutig von dieser Gesichtsmaske enttäuscht.

Mittwoch, 8. September 2010

Natuderm botanics Körperlotion Ginkgo + Olive



Trockene Haut ade
Auch im Sommer sind Hautirritationen für Menschen mit empfindlicher und trockener Haut eine Herausforderung. Neben UV-Strahlung, Klimaanlage, Salzwasser ist auch der Temperaturwechsel eine Beeinträchtigung mit schlechten Folgen. Die „Natuderm botanics Körperlotion“ verwöhnt
die Haut mit wertvollem Olivenöl und mit belebendem Ginkgo. Das Olivenöl hat die Besonderheit, besonders viel Feuchtigkeit zu spenden und einen feinen Film zu hinterlassen, welcher die Haut vor einer weiteren Austrocknung bewahrt. Ginkgo hingegen, der für seine Langlebigkeit bekannt ist, regt die Zellerneuerung der Haut an und festigt diese. Zusätzlich schützen die im Ginkgo enthaltenen Flavonoide vor einer frühzeitigen Hautalterung, indem sie die freien Radikale in der Haut binden.
Die weiße Creme befindet sich in einer 200ml großen Tube, welche ihren durchsichtigen Klappdeckel zur sicheren Standfestigkeit verwendet. Die Creme hat eine gute Konsistenz, da sie nicht von den Fingern rinnt. Sie riecht leicht süßlich und frisch nach Olive, auch wenn keine Duftstoffe beigemengt wurden. Weiters hat man auf Farbstoffe und tierische Inhaltsstoffe verzichtet. Das Design mit unterschiedlichen Grüntönen zeigt bereits optisch sehr gut, dass dieses Produkt zur Natur-Kosmetik gehört. Auf der Rückseite findet man kurze Informationen über die Körperlotion auch in verschiedenen Sprachen.
Man kann die Körperlotion je nach Lust und Laune auf die trockene Haut auftragen. Abhängig der Hautstellen, entnimmt man die entsprechende Crememenge und massiert sie leicht ein, bis sie gut eingezogen ist. Die Haut wird sofort zart und geschmeidig. Auch der angenehme Duft wird länger auf der Oberfläche beibehalten.
Fazit
Der Duft ist sehr ansprechend und dezent gehalten. Die Pflegewirkung hat einiges zu bieten. Natürlich verschwindet nach einmaligem Auftragen nicht sofort die bestehende trockene Haut. Man muss es schon für eine längere Zeit anwenden, um auf ein gutes Ergebnis zu kommen, welches man im Anschluss beibehalten kann.

Dienstag, 7. September 2010

L’oréal Collagen Vibration Auge



Mit vibrierender Massage-Kugel
Augenringe und Tränensäcke? Probleme, die das Gesicht überwiegend müde und traurig aussehen lassen. Aber wie entstehen diese Missetäter überhaupt? Die berühmten Augenringe kommen hauptsächlich durch Stress und Müdigkeit zum Vorschein. Dabei verändert sich die Elastizität der Lymphgefäße und es herrscht eine schlechte Durchblutung. Die Blutpigmente strömen nicht mehr richtig durch die Blutgefäße, häufen sich im Gewebe an und verleihen der Haut eine dunkle Färbung zwischen Gelb, Blau und Schwarzbraun. Da die Haut um die Augen herum extrem dünn ist, zeichnen sich die unter der Haut verlaufenden Vorgänge in dieser Zone sofort ab. Tränensäcke hingegen sind meistens vererbt und entstehen durch erschlaffte Bindegewebestrukturen am Unterlid. „L’oréal Collagen Vibration Auge“ beinhaltet das Ziel für schöne frische Augen. In Kombination mit der vibrierenden Massage-Kugel wird eine Mehrfachwirkung ausgeführt. Augenring-Pigmente werden entfernt und Tränensäcke sichtbar gemildert.
Dieses Pflegeprodukt setzt sich aus einer Pflegecreme und einer Massagen-Kugel zusammen. In einer 15ml kleinen weißen Tube befindet sich die Creme, welche durch einen länglichen lilanen Drehaufsatz geschlossen werden kann. Der Aufsatz beinhaltet die silberne Massage-Kugel auf der Oberseite, welche durch eine durchsichtige Kappe geschützt wird. Weiters befindet sich auf dem Aufsatz der Ein- und Ausschaltbereich, wie auch ein kleines Batteriefach mit einer Knopfbatterie. Die weiße Creme hat eine angenehme Konsistenz und keine zusätzlichen Duftstoffe. Erhältlich ist diese Augenpflege in einer Kartonverpackung mit einer sehr genauen Beschreibung und einem Beipackzettel.
Täglich morgens und abends soll die Augenpflege erfolgen. Dafür dreht man vorerst den lilanen Aufsatz ab und entnimmt für beide Augen eine haselnussgroße Menge, welche man punktförmig unter den Augen einarbeitet. Man beginnt im Augeninneren und arbeitet sich zur Schläfe voran. Die Creme zieht sehr schnell ein. Sie kann übrigens auch auf dem oberen Augenlid aufgetragen werden. Beim zweiten Schritt kommt die Massage-Kugel zum Einsatz. Die Tube ist wieder zugeschraubt, um so einen besseren Halt aufzuweisen und der transparente Deckel über der Kugel wird abgenommen. Ein kleines Schiebeteil, welches das Einschalten verkörpert, wird nach oben geschoben, um den Stift zu aktivieren. Mit der Massage-Kugel werden zwei Methoden durchgeführt. Für die Massagepunkte legt man die vibrierende Kugel 2-3 Sekunden immer nur auf einen Punkt unter dem Auge. Dafür beginnt man zuerst in der Mitte des Unterlids, arbeitet sich dann zum Augeninneren und wiederholt die gleiche Abfolge auch zur Schläfe. Für ein angenehmes Gleiten wird die vibrierende Kugel in zwei Bewegungen von der Mitte auf die Seite des Unterlids gestrichen, ohne dabei wieder zum Ausgangspunkt zurück zu kommen. Für jedes Auge massiert man ca. 10 Sekunden. Die Massage-Kugel darf man aber nicht auf dem oberen Augenlid anwenden. Nach jeder Anwendung muss die Kugel gereinigt werden, weil sie Reste von der Creme auffängt.
Fazit
Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Durch diese Augenpflege hat sich der Bereich unter den Augen aufgehellt, wodurch ich mir einiges an Concealer ersparen kann. Die Massage-Wirkung ist auch sehr ansprechend. Es ist nicht zu stark und doch spürbar. Negativ an diesem Produkt ist die Verarbeitung des Batteriebereichs. Nach erstmaligem Öffnen des Batteriefaches, ist mir sofort der Einschaltknopf entgegen geflogen.

Montag, 6. September 2010

Kneipp Naturkosmetik - SensitiveDerm Hautöl



Medizinische Hautpflege
Körperöle gibt es in diversen Zusammensetzungen und Duftrichtungen. Sie haben gegenüber einer Lotion oder Creme den besonderen Vorteil, dass ihnen keine Emulgatoren zugefügt sind, die auf empfindlicher Haut Irritationen hervorrufen können. Kneipp hat sich hier für einen duftneutralen Trend entschieden, der bei sensibler Haut ihre Wirkung in voller Pracht ausblühen lässt. Das rückfettende „SensitiveDerm Hautöl“ schützt die Haut zuverlässig durch eine sorgfältig aufeinander abgestimmte Kombination aus natürlichen, pflegenden Ölen.
Das durchsichtige Öl mit einem hellgelben Schimmer wird in einer 100ml Glasflasche aufbewahrt. Der kleine graue Deckel auf der Oberseite ist leicht drehbar. Unter diesem befindet sich ein durchsichtiger Aufsetzer, welcher das Öl zurückhält und nur tropfweise herauslässt. Man erhält das Fläschchen mit einem Beipackzettel in einer freundlich hellen Kartonverpackung.
Ganz wichtig ist, dass man das Öl nach dem Baden oder Duschen nur auf die feuchte Haut aufträgt, da sonst das Hautöl nicht einwirken kann und keine Feuchtigkeit spendet. Wird Körperöl ohne diese Vorbereitung verwendet, entzieht es gerade trockener Haut noch mehr Feuchtigkeit. Kommt das Öl aber auf der Haut mit Wasser in Kontakt, entsteht eine Wasser-Öl-Emulsion, die einziehen kann. Diese Mixtur spendet genauso viel Feuchtigkeit wie eine Körperlotion, denn auch bei dieser handelt es sich schließlich um eine Mischung aus Wasser und Öl, meint Dilger. Das Öl wirkt außerdem auch am besten, wenn das es dünn aufgetragen und sanft einmassiert wird. Außerdem bietet es auch die Möglichkeit als Badeöl verwendet zu werden. Dafür füllt man den Deckel mit dem Öl und leert diese Flüssigkeit in das warme Badewasser.
Fazit
Ich habe für mich herausgefunden, dass Körperöle nicht gerade zu meinen Lieblingspflegeprodukten gehören. Das cremige Weiß fehlt mir ein bisschen an dieser Körperpflege. Sonst hat es einen leichten Minzduft und lässt sich gut auf der Haut verteilen. Außerdem zieht es auch für Ölverhältnisse ziemlich schnell ein.  

Freitag, 3. September 2010

MNY Nagellack



Nagelzauber
Vervollständige dein perfektes Styling mit dem neuen Nagellack von MNY. 39 Farben können deinem Look das gewisse Etwas geben. Von kräftig schön bis glitzernd zauberhaft wirst du Nagelkünstler und kannst neben Kombinationen deine eigenen Top-Favoriten zusammenstellen.
Der Nagellack befindet sich in einem 7ml kleinen Glässchen. Dieses ist transparent und zylinderförmig und hat einen weißen, drehbaren Deckel mit dem MNY-Logo, welcher sich kinderleicht öffnen lässt. Auf der Innenseite des Deckels ist ein ovaler Pinsel eingebaut. Er holt die traumhafte Farbflüssigkeit zum Vorschein.
Für das richtige „Aufpinseln“, streicht man den Pinsel je nach Nagelbreite und –länge ein- bis zweimal ab. Das Abstreichen kann man auch ganz auslassen, wenn man sich an den Daumen oder den großen Zehe widmet. Der Pinsel kann genug Farbe aufnehmen, um auch diese großen Flächen zu bedecken. Man hat also bereits beim ersten Auftragen die perfekte Farbintensität. Die Farbe trocknet glücklicherweise sehr schnell. Bereits nach 5 Minuten kann man wieder die Hände für andere Tätigkeiten nützen. Handschuhe sollte man trotzdem erst nach einer längeren Wartezeit anziehen. Der Nagellack kann sich für ganze 6 Tage zeigen lassen. Wenn man weiters direkt nach dem Auftragen einen durchsichtigen Nagellack darauf gibt, kann man mit einer noch längeren Haltbarkeitszeitspanne rechnen.
Fazit
Die Einfachheit und die kräftige Farbe passen gut zum Label MNY. Vor allem Teenies profitieren davon, da die Preise sehr niedrig angelegt sind. Hier gibt es eindeutig nichts auszusetzen.

Mittwoch, 1. September 2010

Echte Feen, falsche Prinzen


von Janette Rallison
Prinzen gibt es nur im Mittelalter
Wer hat sich nicht öfters schon einmal gewünscht, dass eine Fee im Kinderzimmer auftaucht und einem die allbekannten drei Wünsche erfüllt? Dafür werden tatsächlich Feen höchst professionell ausgebildet. In den unterschiedlichsten Fächern werden die verschiedensten Verwandlungen erlernt. Felicitas Everstar ist genau so eine Fee, die sich zurzeit in der Ausbildung befindet und als Zusatzaufgabe einem Mädchen zugeteilt wurde, um ihre Fähigkeiten noch einmal unter Beweis zu stellen, da Feli eher als shoppingsüchtige und tollpatschige Schülerin bekannt ist.
Das 16-jährige Mädchen namens Savannah Delano ist gut aussehend und beherrscht ihren Kleiderschrank, wie ihr Kosmetiktäschchen im Schlaf. Sie hat natürlich auch einen gutaussehenden Freund und verbringt ihre Freizeit hauptsächlich mit shoppen. Ihr perfektes Leben könnte ewig so weitergehen, wenn hier nicht ihre zwei Jahre ältere Schwester Jane in die Quere käme. Sie ist viel klüger und interessiert sich mehr für die Schulfächer, als ihrem Aussehen, auch wenn sie Savannah sehr ähnlich sieht. Die Intelligenz von Jane blieb auch für Hunter, Savannahs Freund, nicht unbemerkt. Normalerweise ist der Freund von einer Freundin, geschweige von der eigenen Schwester tabu, aber davon hatte wohl Jane noch nie etwas gehört. Kurz gesagt: Jane hat ihrer Schwester den Freund ausgespannt. Das nun Savannahs Leben kurz vor dem Untergang stand, war wohl sonnenklar. Unter diesen Umständen ist man sicher auch nicht im Stande, seinen Wunsch so zu formulieren, dass er ohne Missverständnisse am Empfänger ankommt. Nachdem Feli, die Wunschfee, in Savannahs Schlafzimmer auftauchte und ihr mit knappen Worten die Regeln der Wünsche schilderte, dachte Savannah nur an einen Traumprinzen, der sie zu ihrem Schulball führte. Feli hörte in diesem Wunsch nur das Märchen von Aschenputtel heraus und brachte Savannah ins Mittelalter, wo sie einige Wochen in schmutziger Kleidung unter Kommando ihrer bösen Stiefmutter hart schuftete. Nachdem sie jedoch ihren eigenen Kopf durchsetzte, wurde sie sofort von Feli abgeholt. Auch ihr zweiter Wunsch ging in die Hose. Sie fand sich als Schneewittchen in einem großen Wald wieder. Nach einem weiteren Chaos im Mittelalter, versuchte Savannah ihren Wunsch klar und verständlich zu formulieren, damit keine weiteren Missverständnisse entstehen. Doch auch beim dritten Versuch spielte das Mittelalter eine wichtige Rolle. Diesmal wurde erstmals nicht Savannah, sondern ein Mitschüler ins Mittelalter gebracht, um dort ein Prinz zu werden und anschließend im 21. Jahrhundert Savannah zum Schulball einzuladen. Nachdem Savannah von Tristans Verschwinden erfuhr, ahnte sie nichts Gutes. Sie folgte ihm ins Mittelalter, um ihm etwas unter die Hand zu greifen. Inzwischen hatte Tristan bereits einen Plan geschmiedet, um unter die Krone zu kommen. Er hatte große Kämpfe vor sich und musste sich dafür bestens vorbereiten. Vor allem der Sieg gegen dem großen Schwarzen Ritter war überaus bedeutend. Würde Savannah ihm dabei helfen können, wobei sie eigentlich an der ganzen Sache Schuld hatte? Und was machen plötzlich ihre Schwester Jane und ihr Freund, wie auch Savannahs Exfreund Hunter im Mittelalter?
Fazit
Der Roman „Echte Feen, falsche Prinzen“ ist ein schöner Mix aus mehreren Märchen der Gebrüder Grimm. Man wird sehr gut ins Mittelalter versetzt und sieht tatsächlich manche selbstverständlichen Dinge, wie Strom, in einer anderen Art und Weise. Die Liebesgeschichte ist auch sehr schön gehalten und zeigt sehr gut, dass nicht immer nur das Aussehen, sondern eher der Charakter einen Menschen zum Strahlen bringen kann.