Montag, 27. Dezember 2010

Babor Ampullen-Weihnachtskalender Auswertung


Perfekt für Weihnachten
Eine 24 Tage Gesichtskur habe ich nun hinter mir und ich muss sagen es war ein reiner Erfolg. Nicht nur die Spannung an jedem Abend, was wohl am nächsten Morgen sich im Kästchen befinden würde, hat mich total begeistert, auch das Endergebnis kann sich zeigen lassen.
Zur richtigen Anwendung werde ich noch ein paar Ergänzungen angeben. Die Kästchen lassen sich total leicht öffnen und hinter dem ersten Kästchen befindet sich ein zusätzliches kleines Plastikrohr, welches mir beim Öffnen von den Ampullen sehr gut weitergeholfen hat. Man setzt es ganz leicht auf den schmäleren Teil der Ampulle und knickt bzw. bricht die Ampulle auf. Zusätzlich habe ich hier zur Sicherheit vor möglichen Patzereien ein Kosmetiktuch oder auch einfach ein Taschentuch verwendet. Wichtig ist, dass man dieses Plastikrohr nicht nach der ersten Verwendung in den Müll verwertet, sondern aufhebt, da es in den weiteren Kästchen nicht mehr vorkommt.
Die unterschiedlichen Fluide haben hauptsächlich zwei Konsistenzarten. Man kann die Konsistenz ganz leicht erkennen, indem man die noch geschlossene Ampulle bewegt und ihre Flüssigkeit beobachtet. Bei einer schnellen Flüssigkeitsbewegung handelt es sich um ein sehr flüssiges Fluid und bei einer eher Langsamen um ein dickflüssiges Fluid. Dieses Erkennen ist wichtig für das anschließende Auftragen. Bei dem dickflüssigen Fluid kann man den gesamten Inhalt auf einen Handteller geben und anschließend auf das Gesicht auftragen. Bei den eher flüssigen Fluids sollte man eher aufpassen und vielleicht den Inhalt auf zweimal Auftragen teilen, da die Flüssigkeit sehr leicht von der Hand fließen kann.
Nachdem man das Fluid aufgetragen hat einfach die Hände abwaschen oder an dem Kosmetik- bzw. Taschentuch abwischen. Auf der Haut braucht das Fluid, je nach Flüssigkeitsart, seine Zeit um einzuwirken. Die Technik mit dem Einklopfen habe ich versucht, aber nicht gerade eine schnellere Einwirkzeit dadurch ermöglicht. Am besten beschäftigt man sich in dieser Zeit mit lesen oder Ähnlichem und legt sich nicht sofort ins Bett schlafen. Jedes Fluid fühlt sich anfangs sehr erfrischend an und duftet wunderbar. Das Einwirken braucht etwas länger als vielleicht andere Cremen, aber das bereitet in dieser Situation keine Probleme auf, da man so ziemlich gut den Tag ausklingen lassen kann.
Fazit
Tag für Tag fühlt man sich hübscher und frischer. Die Gesichtshaut wiederspiegelt eine sorgfältige und intensive Pflege. Das kleine Geschenk am Ende bereitet einem auch eine Freude. Der Kalender ist gut aufgebaut, auch wenn sich manchmal das gleiche Fluid 2 oder 3 Tage hintereinander in den Kästchen befinden. Aber hier ahnt man sehr schnell, dass spezielle Behandlungen nicht nur nach einem Abend bereits vollendet sind.

Freitag, 24. Dezember 2010

MNY Winter-Kollektion


I am an iced Angel
Glitzer, Glitzer everywhere. Im Winter sind nicht nur auf den Einkaufsstraßen schöne Weihnachtsdekorationen angebracht. MNY macht es möglich, auch sich selbst mit Glitzerpartikeln überall zu kennzeichnen. Mit der neuen Winter-Kollektion „I am an iced Angel“ werden in den wichtigsten Schminkutensilien Glitzerpartikeln schön verteilt. Weiters sind nur bestimmte Farben ausgewählt, die so richtig gut zum kalten Winter passen. Der Höhepunkt belegt die Glitter Mascara, die erste Wimperntusche von der Marke MNY. Mit vielen Glitzerpartikeln soll auch der Augenaufschlag Weihnachtsstimmung aussprühen.
In dieser Version werden der Lipgloss, Nagellack und Lidschatten in der gleichen Art und Weise hergestellt, wie sie seit Beginn zusammengestellt wurden. Mit den passenden Farben erhalten sie trotzallem einen sehr winterlichen Look. Das IT-Produkt, die Glitter Mascara, befindet sich in einer 12,5ml durchsichtigen Kunststoffhülle, die wie eine typische Wimperntusche geformt ist. Man hat somit die Möglichkeit immer die restliche Menge zu begutachten. Mit einem schwarzen Drehdeckel kann man die Mascara öffnen. Die Bürste wurde in einer Spiralenform ausgeführt und besteht aus kleinen Häärchen. Wenn man aber die Bürste herauszieht bleibt viel Farbe an der Verbindung zwischen Bürste und dem Stäbchen, welches im Deckel verschwindet, liegen. Zuviel Farbe auf der Bürste kann beim Auftragen Schwierigkeiten bereiten. Die Flüssigkeit besteht aus vielen Glitzerpartikeln und glitzert in den unterschiedlichsten Farben, wobei die Grundfarbe ist in schwarz gehalten ist. Der Geruch ist nicht gerade sehr ansprechend und erinnert leider an einen verfaulten Kleber.
Die ersten drei Produkte sind wie gewöhnt zu bedienen. Hierbei kann ich noch anmerken, dass der Nagellack wunderschön glitzert und nur einmal aufgetragen werden muss, auch wenn er leicht durchscheint. Dies stellt sich aber als kein Problem dar. Man kann im Weiteren auch versuchen diesen Lack als Oberlack zu benutzen. Die Anwendung der Mascara ist wohl auch altbekannt. Hier muss man aber mit der Spiralenbürste versuchen die Wimpern durchzu“kämmen“.
Fazit
Die Farben sind echt gut getroffen. Ich kann mir gut vorstellen geschminkt mit diesen Farben mich in den Schnee schmeißen. Weiters ist mir aufgefallen, dass z.B. der silberne Nagellack auch leicht rosa bzw. lila schimmert. Bezüglich der Wimperntusche werden leider keine Pluspunkte verteilt. Sie ist wohl ein bisschen daneben gegangen. Den gewünschten Glitzer, den man sich anfangs eigentlich vorstellt, erhält man auch nicht nach mehrerem Auftragen. Weiters kleben leider auch ziemlich leicht die Wimpern zusammen. Die einzige Möglichkeit bei der ich mir diese Mascara für zukünftiges Verwenden vorstellen könnte, ist das Auftragen auf bereits getrocknete Wimpern einer normalen schwarzen Wimperntusche.

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Autrepart nature Handcreme - Rose


Rosen auf der Hand
Man befindet sich in einem Rosengarten, sucht sich die schönste Rose aus und steckt die eigene Nase in die Mitte der Rosenblüten. Ein jeder hat so etwas doch schon einmal gemacht. Der Geruch einer Rose ist ein ganz Spezieller und bereitet einem jedem einen wunderschönen Moment. Wieso verschenkt man dann nicht diesen wunderschönen Moment an Menschen, die man liebt? Nein, nein…ich meine jetzt nicht einen Rosenstrauß, der leider nach einer Zeit wieder verwelkt. Ich denke da eher an etwas, das den Duft behält. „Autrepart nature Handcreme – Rose“ kommt aus der Naturkosmetik und beinhaltet den natürlichsten Rosenduft, den ich je in einem Kosmetikprodukt entdeckt habe. Diese Handcreme ist angereichert mit Wildrosenöl, Sonnenblumenöl und Karitébutter in höchster BIO-Qualität.
Die weiße, auch leicht hellrosafarbene Creme befindet sich in einer 50ml durchsichtigen Tube. Das Design wurde hier neben der Qualität der Handcreme auf die nächsthöchste Priorität gesetzt. Hellrosane Rosen wurden auf die Außenhaut der Tube gedruckt, was die Creme noch mehr in Rosa repräsentiert. Mit der grünen verschnörkelten Schrift wird die Lieblichkeit veräußerlicht. Der silberne Drehdeckel dient als stabiler Standfuß. Die Creme hat eine weiche Konsistenz und den besten Rosenduft ever.
Die Creme kann je nach Lust und Laune auf die Hände aufgetragen werden. Vor allem wenn man raue Hautflächen auf den Händen spürt, sollte man sofort zur Tube greifen. Durch diese Handcreme wird die Haut gepflegt und vor äußeren Erscheinungen (wie zum Beispiel Kälte) intensiv geschützt. Außerdem wird strapazierte Haut repariert bzw. beruhigt und zu einem gesunden Erscheinungsbild zurück gebracht.
Fazit
Ich finde das Design einfach brillant. Die Schrift wie auch das Design der Rosen passen perfekt zum Duft der Creme. Ein Ergebnis von weichen, wie auch noch gut duftenden Händen. Was will man mehr? Hier habe ich nun eine Handcreme der oberen Klasse gefunden.

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Somatoline Cosmetic Anti-Cellulite Pflege



Orange essen…JA! Orangenhaut…NEIN!
Obst  ist nicht nur beliebt unter den Menschen, sondern ist auch super fruchtig, frisch und saftig. Aber wenn man die Orange in Bezug mit der Haut in Verwendung bringt, ist manch eine Frau nicht mehr gut anzusprechen. Der Vergleich mit einer Apfelhaut, das ist der Wunsch aller Frauen. Äpfel verkörpern nicht nur eine glatte Oberfläche, sondern stehen auch für „knackig“. Somatoline Cosmetic hat sich auf dieses Problem spezialisiert und wenige, dafür effektive Produkte entwickelt. „Somatoline Cosmetic Anti-Cellulite Pflege“ ist eine speziell für Problemzonen entwickelte Creme, die das äußere Erscheinungsbild hartnäckiger Cellulite mildert. Außerdem beinhaltet diese Pflege den BioActive-complexTM, welcher vor allem als „Anti-Rückfall“-Wirkstoff verwendet wird. Weiters fördert er den Fettstoffwechsel in den Zellen, bremst die Bindung von Fettpölsterchen und fördert den natürlichen Abbau von überflüssigen Wassereinlagerungen. Bereits nach zwei Wochen sollten schon ersten Anzeichen einer Verbesserung der Hautstruktur erkennt werden.
Dieses Produkt besteht aus einer Kartonpackung, welche 30 einzelnen Beutel beinhaltet. Die Gestaltung wurde simple in den Markenfarben Grün und Weiß gehalten. Kurze Produktinformationen in Deutsch und Englisch wurden bereits auf die Verpackung gedruckt. Im Packet selbst befindet sich dann nochmals ein Beipackzettel mit einer sehr ausführlichen Beschreibungen des gewählten Produkts und der anderen Produkte, die von Somatoline Cosmetic hergestellt werden. Die kleinen Sachets beinhalten 10ml hellblau/türkise Creme. Die Konsistenz ist sehr gut gewählt, da sie nicht zu flüssig ist und somit nicht vom Körper rinnen kann. Der Duft ist leicht süßlich gehalten und wird auch für die anderen Produkte von dieser Firma verwendet. Ich vermute es als Markenzeichen, da ich diesen Duft zuvor noch nie wahrgenommen habe.
Für die Anwendung sollte man sich etwas Zeit nehmen, damit auch wirklich alles von der Creme in die Haut eingezogen ist. Ich muss mich bis zu fünf Minuten mit Anderem beschäftigen, bis ich mir wieder etwas anziehen kann. Für das richtige Auftragen nimmt man täglich einen Beutel, öffnet ihn und verteilt den Inhalt auf die Problemzonen. Mit kreisenden Bewegungen massiert man die Anti-Cellulite Creme sorgfältig ein. Anschließend streicht man mit leichtem Druck die Hände von unten nach oben. Eventuell kann Wärme bzw. auch Kribbeln in den ausgewählten Zonen auftreten, welche ein Zeichen dafür geben, dass das Produkt zu wirken beginnt. Auch wenn in der Verpackungsbeschreibung angeführt wird, dass man bereits nach dem Auftragen sofort wieder Kleidung anlegen kann, würde ich davon abraten und erst ca. 5 Minuten warten, da sonst viel an wichtiger Creme eher an den Stoff, als an die Haut abgegeben wird. Nach erfolgreichem Testen an 25 Frauen wurde festgestellt, dass bereits nach 4 Wochen bis zu 33% der Anzeichen an hartnäckiger Orangenhaut vermindert wurde.
Fazit
Ich bin total begeistert von Somatoline Cosmetic. Die Produkte sind prima. Schade dass es nur 4 Produkte zurzeit gibt. Nach dem Auftragen fühlt sich die Haut seidenweich an. Auch wenn ich keine Art von Wärme oder Kribbeln gespürt habe, hat sich mein Hautbild deutlich verbessert. Zum Vorteil sehe ich auch, dass diese Pflege auch nachhaltig vorbeugen kann. Eine einzige Verbesserung sehe ich in der Verpackung. Die einzelnen Beuteln bringen viel Müll herbei, was nicht gerade sehr umweltfreundlich ist. Trotzdem hoffe ich, dass Somatoline Cosmetic noch mehrere neue Produkte auf den Markt vorstellt.

Dienstag, 21. Dezember 2010

Natuderm Anti-Aging Nachtcreme



Pflege vom ältesten Baum der Welt
Der älteste Baum der Welt kommt aus China und ist unter dem Namen Gingko-Baum bekannt. Er wird aufgrund seiner Langlebigkeit und Heilkraft auch noch heutzutage verehrt. Für die Kosmetik findet dieser Baum hauptsächlich aufgrund seiner Blätter Verwendung. Extrakte der Ginkgo-Blätter enthalten eine Wirkstoffkombination, die nachhaltig vor freien Radikalen schützt und damit die Haut vor frühzeitigem Altern bewahrt. Ginkgo festigt die Haut, regt deren Zellerneuerung an und wirkt so der Faltenbildung entgegen. Dieser Wirkstoff wurde neben dem Sanddorn in die „Natuderm Anti-Aging Nachtcreme“ beigemengt. Alle Rohstoffe wurden dafür vorerst auf biologischen Anbau getestet. Natuderm versucht durch diese Übereinstimmung mit der Natur, die natürliche Schönheit eines jeden Menschen mit den richtigen biologischen Rohstoffen wieder hervorzuheben.
Die weiße Creme befindet sich in einer 40ml großen Tube. Der Drehdeckel ist von der Farbe her milchglasmäßig ausgeführt und dient gleichzeitig auch als gute Standfläche. Die Creme ist außerdem geruchlos, was für viele Menschen durchaus ein entscheidender Kauffaktor für einen möglichen Kauf wäre.
Vor dem Schlafen gehen trägt man diese Creme auf die Gesichtshaut auf. Dafür verwendet man jeweils eine erbsengroße Menge. Mit leichten Kreisbewegungen massiert man diese Nachtcreme ein. Sie fühlt sich anfangs etwas fettig an und lässt sich schwer verteilen. Trotzaller zieht sie super schnell ein. Nach ein paar Sekunden erhält man eine weiche, gepflegte Haut.
Fazit
Ein Produkt aus reinen biologischen Stoffen bereitet einem einfach ein tolles Gewissen. Natürliche Wirkstoffe werden an die Haut weitergegeben. In Bezug auf Anti-Aging hat dieses Produkt eher eine sehr langsame Wirkungsweise. Außerdem wäre auch eine Änderung der Produktverpackung vielleicht von Vorteil. Eine Glas- oder Plastikdose ist leichter zu handhaben und bereitet auch vom optischen her ein ansprechendes Ergebnis.

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Crash – Zwischen Liebe und Gefahr


Die Wahrheit der Gefahr
Daisy war vor einiger Zeit gestorben und jetzt war Jake auch tot. Und der Tod des Mannes wurde Crash angehängt, der sein eigenes Leben für ihn geopfert hätte, wenn er könnte. Nell war sich in dieser Sache so sicher, wie ein Flugzeug fliegen konnte und doch sah sie im Fernsehen, wie Crash mit Handschellen auf den Rücksitz eines Polizeiautos gedrängt wurde. Vor einem Jahr hatte sie sich in ihn verliebt. Das war als er für kurze Zeit bei Daisy und Jake eingezogen ist, weil die Frau bald an Krebs sterben würde. Sie war immer wie eine Mutter für Crash gewesen und das war der Grund wieso er alles liegen und stehen gelassen hatte um bei ihr zu sein. Obwohl Nell auch dort wohnte. Sie war Daisys persönliche Assistentin und hatte immer schon für den jungen Mann geschwärmt. Doch die nächsten Tage oder sogar Wochen mit ihm zu verbringen hatte alles geändert. Von Anfang an hatte er ihr klar gemacht, dass er keine Beziehung wollte und nur Frauen für kurze Zeit suchte. Doch Nell hatte sich hineingesteigert, träumte in den Nächten von Crash und hatte schlussendlich vollkommen ihr Herz an ihn verloren. Vor ihrer Abreise hatte sie ihn nochmal angefleht es sich anders zu überlegen, sehen wie eine Beziehung zwischen den beiden sein würde. Doch er hatte ihr endgültig klar gemacht, dass sie das vergessen konnte.
Auf Crash wartete Besuch aber er konnte sich nicht vorstellen wer das sein könnte. In Hand- und Fußschellen wurde er einen Gang entlang geschoben bis er beim Besucherraum ankam. Nell wartete auf der anderen Seite des Glasfensters, womit er nun gar nicht gerechnet hatte. Ihr Abschied vor einem Jahr war schrecklich gewesen. Er hatte damals den Schmerz in ihren Augen gesehen als er ihr sagte, dass die Nacht, die sie zusammen verbracht hatten, nur einmalig war und er es nicht wiederholen wollte. Dabei hatte sein Herz aber ganz andere Worte gesprochen. Aber er konnte ihr ein Leben mit ihm nicht zumuten und schon gar nicht jetzt, wo alles schief lief, was schief laufen konnte. Crash sollte die Todesstrafe erhalten, doch er hatte andere Pläne und darin war Nell nicht vorgesehen. Er wusste, dass ihm jemand schaden wollte und würde er jetzt mit dieser wunderschönen Frau auf der anderen Seite des Fensters sprechen, wäre auch ihr Leben in Gefahr und das konnte er nicht zulassen. Deshalb erklärte er ihr schlicht, dass er ihre Hilfe nicht wollte, sie sich von ihm fernhalten und Nell nie wieder an Crash denken sollte.
Fazit
Es ist faszinierend, was für tolle Geschichten die Autorin immer wieder erfindet, die man noch nie gelesen hat und so vielseitig sind. Spannend und romantisch mit ein wenig Herzschmerz ist eine Kombination der man nicht wiederstehen kann und auch nicht sollte. Ich bin ein großer Fan dieser Reihe und warte schon sehnsüchtig auf die kommenden Teile.

Dienstag, 14. Dezember 2010

Harvard – Herz an Herz


Frauenpower
P.J. war die einzige Frau unter einem Haufen von Männern, die alle dieselbe Meinung von ihr hatten. Sie gehörte hier nicht her, sollte lieber einen ungefährlicheren Job annehmen und das Kämpfen den Testosteronbomben überlassen. Aber da war sie ganz anderer Meinung. Sie war besser als so mancher ihrer FinCOM-Agenten Kollegen, mit denen sie nun bei den SEALs eine Ausbildung absolvieren sollten. Das Training war hart, aber P.J. wurde besonders von Harvard mit Samthandschuhen angefasst, was die starke Frau nur noch mehr ärgerte.
Es sollte eigentlich nur eine Übung sein um den Finks zu zeigen, wie hart ein SEAL sein musste um seine Arbeit erledigen zu können. Wie gut er seine Kollegen kennen musste um sich auf diese zu verlassen und wie schlau er sein musste um den Feind zu bekämpfen. Doch statt einer Übung gerieten sie mitten in einen Drogenkrieg zwischen zwei der größten Banden überhaupt. Die SEALs und FInCOMS waren nur mit Farbpatronen ausgestattet, während ihre Gegner scharfe Munition bei sich trugen. Aber diese Übung einfach so abzubrechen ging nun auch nicht, da einige SEALs mitten in die Schusslinie geraten waren. Joe war gefangen genommen worden, Lucky verletzt und nun waren nur noch Crash, P.J. und Harvard übrig um den Captain zu befreien. Der einzige Weg in die streng überwachte Anlage zu kommen, war durch einen dünnen Lüftungsschacht. P.J. war die einzige, derer Statur gerade so gebaut war, dass sie hindurch rutschen konnte aber Harvard war damit gar nicht einverstanden. Das lag aber nicht daran, dass er sie nicht für Kompetent hielt, denn das hatte sie inzwischen mehrere Male bewiesen. Er empfand sehr stark für sie und wollte nicht, dass ihr etwas passierte. Und außerdem war sie auch kein SEAL. Sie hatte nie so eine gute Ausbildung genossen wie er und seine Freunde. Aber um Joa zu retten, blieb ihm nichts anderes übrig als die Frau mitten in die Gefahr zu schicken.
Als P.J. endlich den Raum erreicht hatte in dem Joa lag, gewann ein neues Problem die Oberhand. Er war ohnmächtig, völlig weggetreten und auch wenn sie ziemlich stark war, konnte sie den Captain doch nicht einfach so hochheben und mit ihm davon marschieren. Er war zu schwer und vor der Tür waren wachen. Doch ehe P.J. sich einen neuen Plan zurechtlegen konnte, hörte sie ein lautes Krachen und in der Mauer vor ihr war nun ein riesiges Loch. Harvard war mit dem Auto hindurchgerast und so konnten sie endlich fliehen. Doch um Joe sah es nicht gut aus. Er hatte viel Blut verloren und war ganz bleich geworden.
Fazit
Wie man es von der Autorin inzwischen kennt, ist auch dieser Roman wunderbar geworden. Mit seinen romantischen Szenen und denen voller Action bleibt kein Wunsch offen und man kann sich auch sehr gut in die Charaktere hineinversetzten. Bisher war noch keins der Bücher in irgendeiner Weise langweilig oder wurde von wiederholten Szenen verschlechtert. So auch nicht dieser Band, der traumhaft ist.

Montag, 13. Dezember 2010

Geweihte des Todes


Von Alaska nach Brooklyn
Als Jenna aufgewacht war, standen Alex und Brock neben ihr am Bett. Sie hatten ihr erklärt, dass sie nun bei den Ordensbrüdern in Brooklyn und diese Vampire waren, womit Jenna ganz und gar nicht klar kam. Sie hatten sie aus ihrem Leben gerissen, hatten ihr erst auch gar nichts vom Tod ihres Bruders erzählt, und jetzt hielten sie sie hier fest. Aber das ließ die ehemalige Polizistin nicht mit ihr machen, auch wenn ihre beste Freundin Alex sie davon zu überzeugen versucht hatte. Kurzerhand verschwand Jenna, suchte sich eine Mitfahrgelegenheit und da begannen die Probleme erst so richtig. Die beiden Männer, die sie im Lieferwagen mitgenommen haben, hatten eigentlich ganz andere Pläne mit der Frau im Frachtraum und so fuhren sie zur Lagerhalle, in der das gelieferte Fleisch untergebracht war, das diese Männer lieferten. Doch als sich Jenna wehrte, schoss einer der beiden auf sie und sperrten die in den Kühlraum ein.
Brock war rasend vor Wut und konnte sich kaum beherrschen als er die Männer in die Mangel nahm, die Jenna bei sich mitgenommen haben. Doch sie waren nicht ungefährlich, stellte er fest als sein Bein mit einer Bleikugel durchbohrt wurde. Brock biss die Zähne zusammen, machte die Typen kalt und fand Jenna halb verblutet und halb erfroren in der Kühlkammer, in denen Schweinekörper an Haken hingen. Eigentlich hätte Jenna gar nicht von ihrem Gelände rennen können, doch komischerweise verfügte sie über übernatürliche Kräfte. Der Alte hatte ihr damals in Alaska etwas unter die Haut gepflanzt, das sich mit ihrer Wirbelsäule verstrickt hatte und so wahrscheinlich neue Kräfte in ihr freisetzte, die denen der Vampire schon ziemlich ähnlich war. Dass Jenna ein ganz normaler Mensch war konnte man jetzt also nicht mehr behaupten.
Je mehr Zeit Brock mit Jenna verbrachte, desto bewusster wurde ihr, dass sie in liebte. Er hatte ihr von der jungen Frau vor etlichen Jahrzehnten erzählt, in die er verliebt war und sie dann sterben musste, weil er ihr nicht ausreichend Schutz geboten hatte. Doch nun hatten sie das geheime Versteck gefunden in denen Dragos die Stammesgefährtinnen gefangen gehalten hatte und Brocks ehemalige Liebe war auch dabei. Äußerlich völlig teilnahmslos aber innen komplett zerrissen, sah sie wie sich die beiden innig umarmten. Brock hatte seine Stammesgefährtin zurück, die auch damals in ihn verliebt war, und das war wahrscheinlich auch besser so. Jenna passte nicht zu einem Vampir. Sie war keine Stammesgefährtin und deshalb konnten die beiden auch keine Zukunft miteinander haben.
Fazit
So berauschend wie die bisherigen Teile waren, steht dieser Roman diesen in nichts nach. Es ist mal was ganz neues, dass eine gewöhnliche Menschenfrau sich das Herz eines Stammesvampirs geschnappt hat, womit aber auch viele Probleme dazukommen. Lara Adrians Schreibstil ist auch hier wieder aufregend, ergreifend und absolut spannend und man möchte einfach nicht noch länger auf den nächsten Teil warten. Aber was sein muss, das muss sein und man kann nur darauf hoffen, dass die Zeit schnell verstreicht bis der nächste Teil endlich erscheint.