Harvard – Herz an Herz


Frauenpower
P.J. war die einzige Frau unter einem Haufen von Männern, die alle dieselbe Meinung von ihr hatten. Sie gehörte hier nicht her, sollte lieber einen ungefährlicheren Job annehmen und das Kämpfen den Testosteronbomben überlassen. Aber da war sie ganz anderer Meinung. Sie war besser als so mancher ihrer FinCOM-Agenten Kollegen, mit denen sie nun bei den SEALs eine Ausbildung absolvieren sollten. Das Training war hart, aber P.J. wurde besonders von Harvard mit Samthandschuhen angefasst, was die starke Frau nur noch mehr ärgerte.
Es sollte eigentlich nur eine Übung sein um den Finks zu zeigen, wie hart ein SEAL sein musste um seine Arbeit erledigen zu können. Wie gut er seine Kollegen kennen musste um sich auf diese zu verlassen und wie schlau er sein musste um den Feind zu bekämpfen. Doch statt einer Übung gerieten sie mitten in einen Drogenkrieg zwischen zwei der größten Banden überhaupt. Die SEALs und FInCOMS waren nur mit Farbpatronen ausgestattet, während ihre Gegner scharfe Munition bei sich trugen. Aber diese Übung einfach so abzubrechen ging nun auch nicht, da einige SEALs mitten in die Schusslinie geraten waren. Joe war gefangen genommen worden, Lucky verletzt und nun waren nur noch Crash, P.J. und Harvard übrig um den Captain zu befreien. Der einzige Weg in die streng überwachte Anlage zu kommen, war durch einen dünnen Lüftungsschacht. P.J. war die einzige, derer Statur gerade so gebaut war, dass sie hindurch rutschen konnte aber Harvard war damit gar nicht einverstanden. Das lag aber nicht daran, dass er sie nicht für Kompetent hielt, denn das hatte sie inzwischen mehrere Male bewiesen. Er empfand sehr stark für sie und wollte nicht, dass ihr etwas passierte. Und außerdem war sie auch kein SEAL. Sie hatte nie so eine gute Ausbildung genossen wie er und seine Freunde. Aber um Joa zu retten, blieb ihm nichts anderes übrig als die Frau mitten in die Gefahr zu schicken.
Als P.J. endlich den Raum erreicht hatte in dem Joa lag, gewann ein neues Problem die Oberhand. Er war ohnmächtig, völlig weggetreten und auch wenn sie ziemlich stark war, konnte sie den Captain doch nicht einfach so hochheben und mit ihm davon marschieren. Er war zu schwer und vor der Tür waren wachen. Doch ehe P.J. sich einen neuen Plan zurechtlegen konnte, hörte sie ein lautes Krachen und in der Mauer vor ihr war nun ein riesiges Loch. Harvard war mit dem Auto hindurchgerast und so konnten sie endlich fliehen. Doch um Joe sah es nicht gut aus. Er hatte viel Blut verloren und war ganz bleich geworden.
Fazit
Wie man es von der Autorin inzwischen kennt, ist auch dieser Roman wunderbar geworden. Mit seinen romantischen Szenen und denen voller Action bleibt kein Wunsch offen und man kann sich auch sehr gut in die Charaktere hineinversetzten. Bisher war noch keins der Bücher in irgendeiner Weise langweilig oder wurde von wiederholten Szenen verschlechtert. So auch nicht dieser Band, der traumhaft ist.

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