Gefangene des Blutes


von Lara Adrian
Der Kampf um Gut und Böse
Marek, Lucans Bruder, war der Anführer von einer Horde von Rogues. Sein Plan war es die Herrschaft an sich zu reißen, denn wieso sollten sich Vampire versteckt halten und Menschen die Freiheit genießen dürfen, wo doch die seiner Art viel stärker waren? Doch nun war eine neue Gefahr in Umlauf, denn eine Droge, die besonders bei jungen Vampiren beliebt war, sorgte bei Einnahme in großen Mengen dazu, dass diese zu Rogues mutierten. Und waren sie einmal der Blutgier verfallen, war es kaum möglich sich wieder davon zu erholen. Chases Neffe war seit einiger Zeit verschwunden und der Vampir aus dem Dunklen Hafen hatte den Verdacht, dass auch er zum Rogue mutiert war. Immer mehr Jugendliche wurden für Vermisst erklärt und in fast allen Fällen waren sie keine normalen Vampire mehr, als man sie fand. Chase musste den Orden um Hilfe bitten, auch wenn diese primitiven Leute ihn anwiderten – sie waren seine einzige Hoffnung.
Dante war schwer Verwundet aus einem Kampf gegen einen Rogue herausgekommen. Er konnte von Glück sagen, dass er noch lebte, denn der abtrünnige Vampir, den er verfolgt hatte, war viel stärker und schneller als es Rogues eigentlich waren. Nun lag Dante am Rücken auf dem Boden einer Tierklinik und versuchte verzweifelt sich einen Plan zu Recht zu legen. Er hatte viel Blut verloren und würde er nicht bald jemanden anzapfen können, stand es schlecht um ihn. Wahrscheinlich würde er dann nicht einmal den Morgen überleben können und falls doch, würde die Sonne ihr Übriges tun. Es schien aussichtlos als plötzlich eine Frau im Raum stand, die so hübsch war, dass es Dante den Atem verschlagen hätte, könnte er normal Atmen. Die Frau hatte anfangs Angst, das konnte der Vampir riechen, doch nach und nach erkannte sie seine Situation und obwohl es ihr widerstrebte einem wildfremden Mann zu helfen, der in ihre Klinik eingebrochen war, so machte sich ihr Gewissen bemerkbar. Doch was Dante brauchte waren keine mit Drogen vollgepumpten Spritzen, die seine Schmerzen lindern sollten, aber auch keine Mullverbände. Er benötigte nur etwas Blut und dann würde sein Körper sich selbst wieder regenerieren. Also schlug er seine Zähne in die weiche Haut der Frau und saugte. Doch plötzlich spürte er einen stechenden Schmerz und vor seinen Augen wurde es schwarz. Die Frau hatte ihn außer Gefecht gesetzt.
Fazit
Dieser Teil ist einfach nur toll. Die Romanze zwischen Dante und Tess hat so viele Höhen und Tiefen und man will einfach nur, dass die beiden zusammenkommen. Aber auch Chase und seine Suche nach seinem Neffen ist nervenaufreibend und spannend. Die Ausdrucksweisen der Charaktere lassen manchmal zu wünschen übrig aber da kann man ruhig hin und wieder ein Auge zudrücken. Mir gefällt dieser zweite Teil besser als der Erste denn er ist standhafter und springt nicht die ganze Zeit von Szene zu Szene, so dass man später nur verwirrt ist.

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